samstag – saturday – samedi – sabato

Hört es sich nicht einfach schon fantastisch an? „Samstag“ – Es klingt wie ausschlafen, etwas unternehmen, seine Freunde sehen, einfach Zeit haben. Der Alltag scheint an diesem einen Tag in der Woche ganz weit weg. Was also tun mit all der freien Zeit? Manch einer ist vielleicht übers Wochenende in die Heimat gefahren und verbringt diesen Tag mit der Familie, andere bleiben einfach mal bis mittags im Bett. Einen sehr großen Teil der Menschen mittleren Alters findet man ab 10 Uhr in diversen Supermärkten (mehr oder weniger freiwillig?).

Gibt es etwas, dass DU gerne machst, unter der Woche aber keine Zeit dazu hast? Samstag ist dein Tag, nutze ihn! (Berufung: Motivations-Coach)

Falls dir die nötigen Ideen fehlen, um diesen Tag verdient zum schönsten Tag der Woche zu machen, findest du hier ein paar Anregungen:

  • Schon am Freitag für ein schönes Frühstück einkaufen und sich dann den ganzen Samstagvormittag (im Schlafanzug) dafür Zeit lassen ☕🥐
  • Zum Shoppen schon etwas früher in die Stadt gehen (zwischen 9 und 10 Uhr), da ist bei H&M noch keine Schlange
  • Nostalgische Gefühle? Schau doch mal wieder einen Film oder eine Sendung aus deiner Kindheit an. Es wird dich bestimmt zum Lächeln bringen (Flintstones, Heidi, Michel aus Könneberga, Barbapapa?)
  • Gönn dir dein Lieblingsessen, vielleicht kochst du sogar selber? 🍔
  • Spieleabend mit Freunden. Ein erbitterter Kampf um die größten Hotels in den teuersten Straßen bei Monopoly, oder doch eine sportliche Runde Twister? Spaß vorprogrammiert!!
  • Einfach durch die Stadt bummeln oder sich in ein Café setzen und die Leute beobachten (Ausgefallene Kleidungsstile, quengelnde Kinder & Ehemänner, im Kopfsteinpflaster feststeckende High Heels 👠, …)
  • Ausschlafen, liegen bleiben, faulenzen
  • Treffen mit alten Freunden und Bekannten. Nach einer so langen Zeit habt ihr euch sicher einiges zu erzählen
  • Etwas Bewegung könnte dir guttun? Eine kleine Radtour an der frischen Luft, am besten mit einem Ziel, dann fährt es sich leichter. (Die Waldhütte ist sehr zu empfehlen) 🚲
  • Alte Fotoalben durchblättern (Kinderfotos nachstellen? :D)
  • Kino geht natürlich immer… 🎬
  • … oder doch Bowling? 🎳
  • Zeit für ein Buch: lies doch mal wieder ein Stündchen und tauche in eine andere Welt ein
  • Wann hast du eigentlich das letzte Mal gebastelt oder gemalt? Als Kind hattest du doch so viel Spaß daran. Es gibt so schöne Sachen zum selber machen, auch für Erwachsene (Geschenke, Deko, Star-Wars-Laserschwerter?)
  • Nervenkitzel gefragt? Die Freizeitparks Belantis oder Geiselwind sind gar nicht so weit weg! 🎢 🎡
  • Bei schönem Wetter lässt es sich am Stadtstrand in Nürnberg gut aushalten. Mit dem Tagesticket+ kommt ihr mit dem Zug zu zweit günstig nach Nürnberg
  • Es ist Sommer!! Lade deine Freunde und Familie zum Grillen ein! Jeder steuert einen Salat bei und bringt sein Grillfleisch selbst mit, dann hat niemand zu großen Aufwand

Das Leben ist schön meine Lieben.

In diesem Sinne bleibt mir natürlich nichts anderes übrig, als euch ein schönes Wochenende zu wünschen! Erholt euch gut, dann könnt ihr entspannt in die neue Arbeits-/ Schul-/ Uniwoche starten.

Liebe Grüße

Leonie ♥

BERLIN – Ein kleiner Reiseführer

Die Pfingstferien sind schneller vorbei als man schauen kann. Bestimmt habt ihr die freie Zeit genutzt um euch zu entspannen oder irgendwo hin zu fahren.
Auch ich hatte ein paar Tage Urlaub und war für drei Tage in Berlin unterwegs.
Wer von euch noch nicht dort war, dem würde ich es wirklich ans Herz legen, die Stadt zu besuchen. Es gibt dort viele sehenswerte und historische Orte und man sollte auf jeden Fall einmal in der deutschen Hauptstadt gewesen sein.
Im Nachfolgenden habe ich ein paar Tipps für euch, wie ihr günstig nach Berlin kommt und wie ihr in nur drei Tagen, das Wichtigste von Berlin sehen könnt:

 1. Die Anreise
Mit dem Auto nach Berlin? Möglich ist das schon, aber ich würde davon abraten. Zum einen, ist es nicht ganz einfach, sich in einer solchen Großstadt zurechtzufinden und besonders zum Feierabend, ist der Verkehr ziemlich chaotisch. Zum anderen sind die Parkgebühren in der Stadt mit ca. 0,50-2,00 Euro / halbe Stunde oder  bei eurer Unterkunft selbst mit ca. 10-15 Euro / Tag recht hoch.
Bei der Anreise mit dem Zug, fallen zwar die Parkgebühren weg, aber dennoch sind die Fahrtkosten sehr hoch. Beispielsweise ab Bayreuth liegen die Kosten für eine Fahrt zwischen 80 und 130 Euro.
Am Günstigsten kommt ihr mit einem Fernbus. Dieses Verkehrsmittel habe auch ich genutzt, um nach Berlin zu kommen. Wir haben bereits im Voraus Hin- und Rückfahrt gebucht und für zwei Personen insgesamt nur 70 Euro bezahlt. Die Busse sind mit Steckdosen, WLAN und Klimaanlage ausgestattet und recht angenehm zu nutzen. Achtet darauf, dass ihr eine Direktverbindung auswählt, dann seid ihr von Bayreuth aus nur etwa 4 Stunden unterwegs. Anderenfalls sind Fernbusse auf dieser Strecke 8 bis 12 Stunden unterwegs, da sie in vielen Städten Zwischenhalt machen, um noch andere Fahrgäste einzusammeln!

 2. Die Unterkunft
In Berlin gibt es neben den teuren und noblen Hotels auch einige günstige Hotels oder auch Hostels. Unterkünfte, die nicht direkt bei den Sehenswürdigkeiten liegen, sind wesentlich günstiger. Wir waren in einem Hotel, in der Nähe des Berliner Zoos untergebracht. Von dort aus konnte man alle Orte relativ schnell mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Das Hotel war gut und zu zweit haben wir für drei Nächte im Doppelzimmer inklusive Frühstück 259 Euro gezahlt, was für eine Großstadt ganz in Ordnung ist.

 3. Die Verkehrsmittel
Hat man sich dafür entschieden, nicht das Auto zu nehmen, ist man auf die öffentlichen Verkehrsmittel in Berlin angewiesen. Diese fahren sehr regelmäßig und man kommt wirklich überall hin. Eine einzelne Fahrt kostet 2,80 Euro und gilt für zwei Stunden in eine Richtung. Eine Tageskarte liegt bei 7 Euro pro Person, mit der man dann Bus, U- und S-Bahn innerhalb von Berlin beliebig oft an einem Tag nutzen kann. Das lohnt sich wirklich, wenn man an einem Tag sich alle berühmten Sehenswürdigkeiten anschauen möchte. Tipp: Die Buslinie 100 fährt zu allen bekannten Sehenswürdigkeiten!

 4. Die Sehenswürdigkeiten
Zu den Sehenswürdigkeiten, die ihr unbedingt einmal gesehen haben solltet, zählen:
– das Brandenburger Tor
– der Bundestag
– der Alexanderplatz
– die East-Side-Gallery
– der Berliner Dom

East-Side-Gallery – Teile der ehemaligen Mauer mit beeindruckenden Kunstwerken

5. Andere Attraktionen
Um etwas Abwechslung in euren Kurztrip zu bringen, müsst ihr euch nicht nur in der Innenstadt aufhalten und von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit schlendern. Wir haben beispielsweise auch das „Madame Tussauds“ in Berlin besucht. Das ist eine Art Museum, bei dem zahlreiche berühmte Personen als lebensechte Wachsfiguren ausgestellt sind. Eure Freunde werden euch beneiden, wenn ihr ein Bild mit Barack Obama, Robbie Williams oder auch Heidi Klum habt. 🙂

Robbie Williams – hautnah

Habt ihr, so wie wir, einen heißen Sommertag erwischt und die Luft steht in den Straßen zwischen den Häusern der Großstadt und ihr braucht dringend eine Abkühlung?
Dann „pack(t) die Badehose ein“ und dann „nichts wie raus zum Wannsee“. Der Wannsee liegt mit der S-Bahn etwa 15 Minuten außerhalb von Berlin und verfügt über ein schönes Strandbad. Ihr fühlt euch also wie am Meer und seid gleichzeitig in Deutschland unweit der Großstadt. Klingt das nicht gut?

Das Strandbad Wannsee

 

Ich hoffe ihr werdet der deutschen Hauptstadt auch bald einen Besuch abstatten und vom ein oder anderen meiner Tipps profitieren.

Liebe Grüße,

eure Carina 🙂

Fit für den FunRun?!

Es war Mitte Dezember bei einem Team-Meeting im Marketing, als das Wort „FunRun“ fiel. Ich fühlte mich überhaupt nicht angesprochen. Ein Lauf, durch die Bayreuther Innenstadt. Sport. Joggen. All das ist nicht wirklich mein Ding.
Doch dann wurde ich gefragt, ob ich denn nicht beim 5-km-Fitnesslauf im Rahmen des Maisel’s FunRuns mitlaufen möchte. Ich, die zwar gerne läuft, (Def.: Laufen, das; Gehen im mäßigen Schritt, wie Wandern oder Spazieren gehen) habe kurz gezögert. Werde ich das wirklich schaffen? Nachdem meine lieben Kolleginnen mir dann Mut zuredeten und ich herausfand, dass unter ihnen auch genauso Unsportliche sind, wie ich, willigte ich ein. Was ich mir da eingebrockt hatte, war mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht bewusst.

Im Mai ist der Lauf. Bis dahin ist eigentlich noch genügend Zeit um fit zu werden. Ich habe mir einen Trainingsplan erstellt, der jedoch bereits nach wenigen Wochen hinfällig war.
Anfang Februar wollte ich mit meinem Training beginnen, doch dann packte mich die Grippe und ich war für 3 Wochen raus aus der Sache.
Nachdem ich mich dann auskuriert hatte, gab es leider keine Ausrede mehr und ich schnürte meine Laufschuhe zum ersten Training. Draußen hatte es eisige -10 Grad, doch ich wollte jetzt endlich anfangen. Es waren nur 1,5 Kilometer, nach denen ich meine erste Gehpause einlegen musste. Enttäuschend.
Von da an versuchte ich mindestens einmal pro Woche Joggen zu gehen. Anfangs war es wirklich eine Qual. Nach kurzer Zeit ging mir schon die Puste aus und dass, obwohl ich nicht mal schnell lief.
Mitte März suchte ich mir dann eine Laufstrecke bei mir in der Nähe, die etwa 3,5 Kilometer lang war. Diese bezwang ich dann alle 7 bis 14 Tage in einer wirklich peinlichen Zeit: 40 Minuten mit 3 Gehpausen. Ich dachte nur, wie soll ich jemals diesen Lauf schaffen? Warum hab ich mich dafür überhaupt angemeldet?
Doch es besserte sich. Wenige Wochen später war ich nicht mehr sofort aus der Puste, meine Gehpausen wurden weniger und kürzer.
Als dann im April die offizielle Strecke bekannt gegeben wurde, bin ich diese mit meiner Kollegin gelaufen. Es lief erstaunlich gut. Ich habe nur ganz kurze Pausen eingelegt und das aufgrund von Ampeln in der Stadt, aber ansonsten bin ich die Strecke von knapp 5 Kilometern gut durchgelaufen. Ich war nicht mal aus der Puste und nach 38 Minuten war ich am Ziel. Ich fühlte mich gut und war zuversichtlich, dass es an dem Tag des Laufs auch klappen wird.

Gestern bin ich die FunRun-Strecke noch einmal gelaufen. Zwar musste ich, weil ich zugegeben, 2 Wochen nichts gemacht habe, kurze Gehpausen einlegen, aber dennoch habe ich bereits nach 34:14 Minuten das Ziel erreicht. Am Freitag werde ich die Strecke noch einmal ablaufen, mit Leonie, die sich am Sonntag dem Viertelmarathon, also etwa 10 Kilometern, stellt. Dann vielleicht sogar ohne Gehpausen und in einer noch geringeren Zeit.

Der Sonntag kann kommen, wenn auch leider mit vorhergesagten Temperaturen von fast 30 Grad.

Go for it!

Liebe Grüße,

eure Carina 🙂

Die Retterin stürzt sich ins Getümmel

Darauf hat Petra Ganzleben lange gewartet. Seit zehn Jahren begleitet sie den Fun Run als Rettungssanitäterin. In diesem Jahr schnürt sie zum ersten Mal selbst die Laufschuhe. Sie will erleben, wie es sich anfühlt, wenn einem Tausende unbekannte Menschen zujubeln. Will verstehen, warum die Läufer lächeln, selbst wenn sie mit ihren Kräften am Ende sind.

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