Fit für den FunRun?!

Es war Mitte Dezember bei einem Team-Meeting im Marketing, als das Wort „FunRun“ fiel. Ich fühlte mich überhaupt nicht angesprochen. Ein Lauf, durch die Bayreuther Innenstadt. Sport. Joggen. All das ist nicht wirklich mein Ding.
Doch dann wurde ich gefragt, ob ich denn nicht beim 5-km-Fitnesslauf im Rahmen des Maisel’s FunRuns mitlaufen möchte. Ich, die zwar gerne läuft, (Def.: Laufen, das; Gehen im mäßigen Schritt, wie Wandern oder Spazieren gehen) habe kurz gezögert. Werde ich das wirklich schaffen? Nachdem meine lieben Kolleginnen mir dann Mut zuredeten und ich herausfand, dass unter ihnen auch genauso Unsportliche sind, wie ich, willigte ich ein. Was ich mir da eingebrockt hatte, war mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht bewusst.

Im Mai ist der Lauf. Bis dahin ist eigentlich noch genügend Zeit um fit zu werden. Ich habe mir einen Trainingsplan erstellt, der jedoch bereits nach wenigen Wochen hinfällig war.
Anfang Februar wollte ich mit meinem Training beginnen, doch dann packte mich die Grippe und ich war für 3 Wochen raus aus der Sache.
Nachdem ich mich dann auskuriert hatte, gab es leider keine Ausrede mehr und ich schnürte meine Laufschuhe zum ersten Training. Draußen hatte es eisige -10 Grad, doch ich wollte jetzt endlich anfangen. Es waren nur 1,5 Kilometer, nach denen ich meine erste Gehpause einlegen musste. Enttäuschend.
Von da an versuchte ich mindestens einmal pro Woche Joggen zu gehen. Anfangs war es wirklich eine Qual. Nach kurzer Zeit ging mir schon die Puste aus und dass, obwohl ich nicht mal schnell lief.
Mitte März suchte ich mir dann eine Laufstrecke bei mir in der Nähe, die etwa 3,5 Kilometer lang war. Diese bezwang ich dann alle 7 bis 14 Tage in einer wirklich peinlichen Zeit: 40 Minuten mit 3 Gehpausen. Ich dachte nur, wie soll ich jemals diesen Lauf schaffen? Warum hab ich mich dafür überhaupt angemeldet?
Doch es besserte sich. Wenige Wochen später war ich nicht mehr sofort aus der Puste, meine Gehpausen wurden weniger und kürzer.
Als dann im April die offizielle Strecke bekannt gegeben wurde, bin ich diese mit meiner Kollegin gelaufen. Es lief erstaunlich gut. Ich habe nur ganz kurze Pausen eingelegt und das aufgrund von Ampeln in der Stadt, aber ansonsten bin ich die Strecke von knapp 5 Kilometern gut durchgelaufen. Ich war nicht mal aus der Puste und nach 38 Minuten war ich am Ziel. Ich fühlte mich gut und war zuversichtlich, dass es an dem Tag des Laufs auch klappen wird.

Gestern bin ich die FunRun-Strecke noch einmal gelaufen. Zwar musste ich, weil ich zugegeben, 2 Wochen nichts gemacht habe, kurze Gehpausen einlegen, aber dennoch habe ich bereits nach 34:14 Minuten das Ziel erreicht. Am Freitag werde ich die Strecke noch einmal ablaufen, mit Leonie, die sich am Sonntag dem Viertelmarathon, also etwa 10 Kilometern, stellt. Dann vielleicht sogar ohne Gehpausen und in einer noch geringeren Zeit.

Der Sonntag kann kommen, wenn auch leider mit vorhergesagten Temperaturen von fast 30 Grad.

Go for it!

Liebe Grüße,

eure Carina 🙂

Die Retterin stürzt sich ins Getümmel

Darauf hat Petra Ganzleben lange gewartet. Seit zehn Jahren begleitet sie den Fun Run als Rettungssanitäterin. In diesem Jahr schnürt sie zum ersten Mal selbst die Laufschuhe. Sie will erleben, wie es sich anfühlt, wenn einem Tausende unbekannte Menschen zujubeln. Will verstehen, warum die Läufer lächeln, selbst wenn sie mit ihren Kräften am Ende sind.

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